Einsteiger, Naturkosmetik

Tipps für den Einstieg in die Naturkosmetik

Der Markt rund um Naturkosmetik ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und die Auswahl mittlerweile sehr groß. Doch warum nutze ich und immer mehr Menschen überhaupt Naturkosmetik?

Zum einen kann ich für mich persönlich sagen, dass ich die Produkte viel besser vertrage und eine großartige Wirkung feststellen konnte und all das ohne bedenkliche Inhaltsstoffe. Vor allem macht es mir aber auch sehr viel Spaß und eröffnet immer wieder ein ganz neues Spektrum an Produkten und Möglichkeiten, die es zu entdecken gibt. Naturkosmetik kaufen heißt für mich aber auch, Unternehmen zu unterstützen, die sich für biologische Landwirtschaft und Nachhaltigkeit einsetzen. Zudem haben sich die Unternehmen dieser Branche bereits seit Beginn gegen Tierversuche eingesetzt.

Gerade eine große Auswahl macht es einem zu Beginn aber auch nicht so einfach gleich das passende Produkt zu finden. Auf meinem Blog möchte ich daher versuchen euch eine Art Guide zu erstellen, der euch durch den Beauty-Dschungel hilft. Den Anfang sollen heute ein paar Tipps für den Einstieg machen.

 

Woher bekomme ich Naturkosmetik Produkte?

Das ist mittlerweile sehr einfach. In den gängigen Drogeriemärkten wurde das Angebot bereits ausgebaut und auch stetig erweitert. So führt jeder bekannte Markt mittlerweile seine eigene Naturkosmetik-Hausmarke: Alverde bei DM, Alterra bei Rossmann oder Terra Naturi von Müller. Bekannte NK-Marken wie Lavera oder Weleda findet man dort auch. Zudem gibt es in Reformhäusern eine Auswahl an Naturkosmetik.

Eine weitere Möglichkeit bietet natürlich das Internet. Hier ist die Auswahl sehr vielfältig und auch internationale Marken sind immer einfacher verfügbar. Zu den bekanntesten Online-Shops gehören zum Beispiel Ecco-Verde und Najoba. Rohstoffe für selbstgemachte Produkte beziehe ich meist über Dragonspice oder Behawe.

 

logosNaturkosmetik

Ist Naturkosmetik teurer?

Nein, das kann man so nicht sagen. Insbesondere die hauseigenen Marken der Drogerieketten haben auch sehr preiswerte Produkte. Aber natürlich gibt es auch in der Naturkosmetik High-End Kosmetik. Kleine Manufakturen, die noch in Handarbeit arbeiten sind zwar meist ein paar Euro teurer, dafür werden aber ansässige Unternehmen, die noch in kleiner Stückzahl und sehr hochwertig produzieren unterstützt.

 

Wie gelingt der Umstieg am einfachsten?

Man muss nicht von heute auf morgen seine gesamte Kosmetik und Pflege umstellen, das wäre ein sehr großes Projekt.

Stattdessen empfehle ich mit etwas einfach zu starten, wie beispielsweiße einem Duschgel und einer Bodylotion. Zu meinen Lieblingen gehören hier beispielsweiße die Duschgele von Weleda. Sie fühlen sich einfach toll an, riechen sehr gut und sind auch im Drogeriemarkt erhältlich.

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Anschließend kann man einen Schritt weiter gehen und das Shampoo umstellen. Hier werden viele schnell merken, dass Ausprobieren angesagt ist. Nicht jedes Shampoo, dass ich getestet habe war für mich passend…ganz im Gegenteil. Doch das Probieren hat sich gelohnt und so habe ich einige tolle Produkte kennen gelernt, die optimal zu mir passen. In meiner Umstellungsphase waren die Haare zunächst ganz furchtbar. Hier kam das eigentliche Bild meiner Haar nun zum ersten Mal zum Vorschein und ich war wirklich schockiert. Schnell habe ich aber zum Glück ein Produkt kennen gelernt, dass Abhilfe geschaffen hat und auch sehr strapazierte Haare unglaublich gut pflegt. Die Rede ist von der „Konzentrierten Aktiv Haarpflege-Spülung“ der Marke Biofficina Toscana.

 

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Etwas interessanter wird es dann schon bei der Gesichtspflege, auch hier empfehle ich ein schrittweises Vorgehen. Man kann mit einem Produkt für die Gesichtsreinigung beginnen und erst anschließend die Gesichtscreme austauschen. Wer Lust hat kann sich dann auch mit Gesichtsölen und Blütenwasser befassen (mein Lieblingsthema in der NK).

Leichter fällt es auch, sich ein entsprechend passendes Naturkosmetik Produkt zu suchen, wenn das konventionelle Kosmetikprodukt gerade leer geht. So könnte ihr einen schleichenden Wechsel ganz einfach durchführen. Wichtig ist es nicht gleich aufzugeben, wenn ein Produkt mal nicht sofort passt, ich hatte auch einige Fehlkäufe…aber hattet ihr das nicht auch schon bei konventioneller Kosmetik ;-)?!

 

Wie lange dauert die Umstellungsphase?

Das kann davon abhängen wie geschädigt Haut und Haar bereits sind, sowie welche Produkte vorher benutzt wurden und ist daher sehr unterschiedlich. Manchmal ist es auch möglich, dass sich das Hautbild oder die Haare erstmal verschlimmern, da zum Beispiel Silikone das Haar nach außen hin gesünder haben aussehen lassen. Doch das Durchhalten wird bei den meisten mit deutlich besserer Haut und Haaren belohnt, also dranbleiben auch wenn es nicht gleich alles so klappt :-).

Bei mir persönlich ging es sehr schnell, ich würde sagen vielleicht eine Woche bis höchstens 10 Tage. Trockene Haut profitiert im Allgemeinen meist auch deutlich schneller von der Umstellung, wohingegen es bei fettiger Haut oft etwas länger dauern kann. Grob gesagt kann man als Richtwert im Normalfall von höchstens sechs bis acht Wochen Umstellungsphase ausgehen.

 

Naturkosmetik als Wunderwaffe?

Nein, leider kann auch Naturkosmetik nicht zaubern 😉 So wie bei allem gibt es auch Menschen, die auf Inhaltsstoffe in natürlichen Produkten allergisch reagieren. Dafür verantwortlich sind dann oftmals enthaltene ätherische Öle, die von einigen Menschen nicht vertragen werden. Daher gilt auch hier bitte erstmal vorsichtig probieren, ob ihr die Inhaltsstoffe vertragt.

Auch in der Naturkosmetik gilt: Achtet auf die Qualitätsunterschiede! Nicht jedes Produkt ist gleich gut, nur weil Natur drinnen steckt.

Zusätzlich zu den äußeren Einflüssen spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle und kann das Hautbild verändern.

Eure

jenny

 

Seid ihr gerade dabei auf Naturkosmetik umzusteigen und habt noch Fragen dazu? Oder vielleicht habt ihr den Umstieg schon hinter euch und habt noch weitere Tipps auf Lager? Ich freue mich über eure Kommentare 🙂 Miau!

 

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